
Nachdem McDonalds bekannt gegeben hat, dass sie eine Filiale in Hausach errichten, möchte Burger King nun nachziehen. Hierfür hat ein Investor das Gebiet zwischen Raiffeisen und Bahnhofsparkplätzen angefragt. Die Verwaltung schlägt deshalb dem Gemeinderat vor, das Grundstück zu verkaufen und Burger King somit zugänglich zu machen.
Geplant ist, dass das Gebäude lediglich ca. 20 Jahre bestehen bleibt. Denn sobald die B33 Umfahrung irgendwann mal kommt, möchte die Stadt auf dem Raiffeisengelände „bezahlbaren“ Wohnraum schaffen. Das bedeutet, das Grundstück wird später wieder zurückerworben. Auf den Einwand von uns, dass man solch ein Filetstück nur per Erbpacht vergeben und nicht verkaufen sollte, antwortete die Verwaltung, dass dann der Investor kein Interesse mehr hätte.
Wir stellen uns derzeit die Frage, braucht es wirklich einen Burger King für Haslach? Deshalb haben wir Menschen in Haslach nach ihrer Meinung gefragt.
Bisher überwiegt hier die Mehrheit, die ein solches Fast Food Restaurant ablehnt. Die Argumente reichen von Jobs, die im ausbeuterischen Niedriglohnsektor angesiedelt sind, über Hygienebedenken, Manipulation der Kinder durch Werbung und dem generellen schlechten Gesundheitsaspekt solch einer Systemgastronomie.
Die Befürworter führen an, dass Fahrten nach Offenburg entfallen würden und die Menschen selbst entscheiden können, ob sie solch ein Angebot annehmen oder nicht.
Was ist eure Meinung zu dem Thema? Seid ihr für einen Burger King in Haslach oder sagt ihr, einen solchen Fast Food Riesen brauchen wir in unserer Stadt nicht?